Dirtworld 23
August 27, 2006 on 6:00 pm | In Freerideblog | 5 Kommentare… stand heute auf dem Plan, obwohl ich gestern noch überlegt habe, vielleicht lieber auf den Kahlenberg zu fahren. Alexander und ich waren gestern nämlich beim Vienna Skyday, der Weltmeisterschaft im Fallschirmspringen und anschliessend noch auf dem Kahlenberg. Aber das ist eine andere Gecshichte und soll ein andermal erzählt werden. Jedenfalls, die Abfahrten dort runter sahen ganz vielversprechend aus, letztendlich hat dann aber doch die Dirtworld 23 gewonnen, der Kahlenberg liegt ja quasi vor der Haustür und kann auch nach Feierabend mal in Angriff genommen werden, die Dirtworld liegt 46 km Luftlinie entfernt, ist also eher was fürs Wochenende. Nach meinem letzten Erlebnis mit Wiener Busfahrern habe ich es heute gleich sein gelassen und bin mit dem Radl auf direktem Weg in den 23ten Bezirk gestratz, oder was ich so als den direkten Weg ansah. Mann, ich glaub ich hätte wirklich eine CC-Feile mitnehmen sollen, ich verkomme hier noch zum Tourenfahrer. Als ich dann ankam hatte die Butze natürlcih zu, auch wenn zwei BMXer da rum spielten… Naja, die beiden halfen meinem Rad dann übern Zaun und ich sprang hinterher und konnte dann die kleinen Lines testen, die Besitzer waren nicht da und die großen Dinger aus Angst vor Unfällen mit ner Kette gesichert. War, denke ich auch ganz gut so, denn eine 3 und eine 6 Meter hohe Startrampe sind ganz amtlich. Der ganze Kram wurde mitte Juli vom RedBull Backyarddigger realisiert und das 40×70m große Grundstück nahe der Autobahn perfekt ausgenutzt. Dirtworld 23 heisst das übrigens, weil es im 23ten Bezirk liegt, also ganz in der Nähe der BMX-Bahn Vösendorf. Nach ne Stunde rumrollern waren die Herren der Anlage immer noch nicht da und weil ich ja auch wieder zurück musste habe ich mich dann abgesetzt, allerdings nicht, ohne vorher noch ein paar Bilder zu machen:

Na Jossi? Wär doch was für Kattenturm???

Startrampen für dicke und ganz dicke Eier…

Und das ganze noch mal aus der anderen Richtung. Die Dinger da sind echt riesig, auf der großen Line mit 6einhalb Meter Gaps…
Norwegian Shores
August 22, 2006 on 10:11 pm | In Freerideblog | Ein KommentarDie spinnen die Norweger. DAS hier bekam ich gerade in einer Mail von Janina, die in Oslo weilt…
Das ist jetzt nicht irgendwie für MTBiker gedacht, sondern Kunst… Tztztz. Steht vor nem Museum.
Also, wenn die das nicht mehr brauchen… Ich hätte da noch nen Platz

Klosterneuburg
August 20, 2006 on 6:23 pm | In Freerideblog | 3 KommentareDie Mission war klar, heute sollte der alte Kasten auf dem Berg um die Ecke einen Besuch abgestattet bekommen.

Ich hätte von unten nicht gedacht, was für eine elende Quälerei das ist, mit sattem Federweg, der auch noch sehr plüschig eingestellt ist diesen Berg hoch zu eiern. Aber was solls, what comes down, must go up. Also das erste Mal den U-Turn-Knopf an der Pike benutzen müssen war gar nicht so schlimm, nur der Hinterbau wollte partout weiterfedern und schlürfte fröhlich mit der Zugstufe. Nach gut eineinhalb Stunden war ich dann nicht nur völlig fertig, sondern auch endlich oben - ich weiss einfach nicht was die XCler mit den rasierten Waderln daran finden sowas freiwillig zu tun. Oben angekommen machte ich dann drei Entdeckungen. Zu aller erst einmal den Trinkwasserbrunnen, herrlich dazu geeignet den Kopf drunter zu halten. Dann die tolle Ausssicht:

Eigentlich wars das dann ja fast wert, sich so zu quälen, wenn da nicht Punkt drei gewesen wäre: Auf der anderen Seite des Berges gabs ne Strasse, samt Busverbindung… Ob ich mich geärgert habe??? Ja, und wie. Fast so sehr wie über die Krampfadergeschwader, die sich zur Verkehrserziehung berufen fühlten: “Hier dürfns man ober nich mim Rodl fahren…” Gut, dachte ich mir, wenn ich das nicht darf, dann schnell wieder runter, über die tollen Singletrails, die so leer waren, weil die Schneebrunzer da niemals naufi gekommen wären…

Grinsen bis zum Frühstück, ein einziger langer Singletrail bis Waldweg, mal breiter, mal schmaler, an jeder Wurzel hauts einen 5 Meter weit und die wenigen Wanderer machten bereitwillig Platz und ich sagte auch brav Danke… So muss das sein. Ich glaube, die Rentner sind nur so unfreundlcih hier, weil sie das allzugerne selber machen würden, aber nicht mehr können… Bei MIR, wär das so…